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Das Ende vom Papier?

Abschied vom Papier? Über Lesen und Schreiben im digitalen Zeitalter.

Gestaltung: Madeleine Amberger, Ö1

Das Wort ist nicht tot. Im Gegenteil. Wir lesen mehr als je zuvor. Laut einer US-Studie lesen Menschen drei Mal mehr Text als noch vor 30 Jahren. Doch die Art und Weise, wie wir lesen, hat sich entscheidend verändert. Ein Blick rund um sich im Pendlerzug zur Hauptverkehrszeit genügt: Viele lesen auf einem Tablet, einem E-Reader oder auf ihrem Smartphone. Auch das Schreiben ist anders geworden. In Vorlesungen oder bei Vorträgen machte man früher Notizen in Langschrift. Nun tippen Menschen eifrig auf Laptops mit. Quantitativ hält man so gewiss mehr Text fest. Doch - so fanden Forscher/innen in den USA heraus - wer mit der Hand schreibt, versteht nicht nur das Gehörte besser. Man merkt sich auch mehr davon.

Ähnliches dürfte auf das Lesen von Texten im digitalen Format zutreffen. Norwegische Wissenschafter/innen verglichen, wieviel Menschen von einem Krimi behielten, wenn sie ihn auf einem E-Reader bzw. in Buchform lasen. Das Buch siegte über den Reader. Die Kernfrage, die sich dabei, stellt, ist: Was spielt sich im Gehirn ab, sodass diese unterschiedlichen Ergebnisse zustande kommen?

Expert/innen warnen jedenfalls vor der verfrühten Verteufelung von Technologie. Ein EU-Projekt, Evolution of Reading in the Age of Digitization, hat sich zum Ziel gesetzt, genau solche Prozesse näher zu ergründen.

 

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