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Staatspreis 2010

Täglich verlassen feine Bücher, spannende Zeitschriften, kreative Mailings oder wunderschöne Drucksorten die hauseigene Druckerei: „Amour Fou“ von Gerhard Fischer gewann jetzt den „Staatspreis Schönste Bücher 2010“.

Zum bereits 58. Mal wurden „die schönsten Bücher Österreichs“ ermittelt. 229 Publikationen von mehr als 150 Gestaltern und Verlagen haben an dem renommierten Wettbewerb teilgenommen, der alljährlich vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) gemeinsam mit dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels ausgeschrieben wird.
Aus dieser Fülle an Einreichungen hat eine unabhängige, neunköpfige Jury zunächst 15 Bücher ausgewählt, deren Konzeption, Gestaltung und Verarbeitung sie für vorbildlich halten. Drei von diesen wurde am 9. März der „Staatspreis Schönste Bücher 2010“ verliehen, darunter das von Gerhard Fischer verfasste, von Willi Schmid gestaltete und von gugler* produzierte Werk „Amour Fou“.

Gerhard Fischer, Amour Fou
In dem Buch zu Ehren des Zwölftonkomponisten Alban Berg sind alle relevanten Dokumente integriert, die die Entstehungsgeschichte der „Lyrischen Suite“ veranschaulichen. In tausend Nuancen wird die Liebesgeschichte von Hanna Fuchs-Robettin und Alban Berg ausgebreitet, eine Amour fou, die Alban Berg in so wundervolle Musik einer Quartettsuite eingekapselt hat. Die „Lyrische Suite” erblickte 1927 im Partiturdruck das Licht der Öffentlichkeit, das von Willi Schmid gestaltete Buch von Gerhard Fischer enthält auch Noten und Briefe, die früher gerne in Mappen gesammelt wurden. Wie Albumblätter liegen faksimilierte Autografen neben ihren Umschreibungen, die von den Anmerkungen ganzflächig umrahmt werden. Mit scheinbar einfachen Mitteln wurde hier eine konzeptionell starke und gleichermaßen poetische Umsetzung von Notenautografen und Text erreicht.
Transmediale Gesellschaft daedalus, 20,– €, ISBN 3-900911-23-2

http://www.schoenstebuecher.at/show_content.php?sid=78

Foto: ©BMUKK/Pusch

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