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gugler*s Mitarbeiterrestaurant verzichtet auf Fleischgerichte

Klimaschutz ist oberstes Gebot im Kommunikationshaus gugler*. Jedoch der immense Flächenverbrauch für den Futtermittelanbau für Masttiere und die damit zusammenhängenden CO2-Emissionen sind unserem Klima nicht mehr zumutbar. Deshalb hat gugler* Fleisch jetzt zur Gänze vom Speiseplan des eigenen Bio-Mitarbeiterrestaurants gestrichen.

Ein Blick aus dem Fenster genügt, um die Folgen der Klimaerwärmung derzeit zu sehen: Hitzewelle über Wochen, verdorrte Wiesen und Felder, Brände überall. Unsere Erde braucht jeden Baum, um CO2 umzuwandeln. Doch stattdessen muss immer mehr Grünfläche für den Anbau von Futtermitteln für Masttiere weichen. Um auch hier ein Zeichen zu setzen und selbst einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Klimasituation zu leisten, verzichtet das Kommunikationshaus gugler* ab sofort zur Gänze auf Fleisch auf der Speisekarte des eigenen Bio-Mitarbeiterrestaurants. Bisher gab es nur jeden 10. Tag Fleisch – weil Fleischkonsum ein Zehnfaches an Ressourcen verbraucht als vegetarische Ernährung. Ab jetzt wird Koch Sebastian Erber nur noch Mahlzeiten aus biologischem Gemüse zubereiten – zum Teil sogar aus eigenem Anbau, gehegt und gepflegt von Gärtnerin Helene Kraus. Und zwar ohne, dass irgendwer etwas missen wird, denn ein guter Koch zaubert auch aus vegetarischen Zutaten Gerichte, die besser schmecken als jedes Fleisch. 
 

Warum Wald für Fleisch weichen muss

Hier ein paar Zahlen und Fakten, die diese Entscheidung verdeutlichen:  Jeder Österreicher isst durchschnittlich 100 kg Fleisch pro Jahr (WWF). Das ist nicht nur gesundheitlich problematisch, sondern hat auch verheerende globale Auswirkungen auf unser Klima. Denn: Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren werden bis zu 25 kg Kraftfutter, vorwiegend Soja und Mais, verfüttert. Um diesen Bedarf zu decken, reichen die eigenen landwirtschaftlichen Anbauflächen bei Weitem nicht mehr aus. Es wird importiert aus Südamerika. Global betrachtet werden 70 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche der Erde für Tierhaltung beansprucht (90 Prozent der weltweiten Sojaproduktion wird an Tiere verfüttert und das obwohl 11 Prozent der Weltbevölkerung hungert). Für die ständige Ausweitung vor allem bei Sojaanbau wird immer mehr Regenwald abgeholzt. In unseren Breiten werden gigantische Flächen mit Mais-Monokulturen bespielt. Jedoch gerade Wälder können riesige Mengen CO2 speichern. Werden sie gerodet, wird das CO2 freigesetzt und trägt zum Treibhauseffekt bei - ebenso wie die Emissionen der Tiere selbst (Methangas) sowie der Transport von Tier und Futtermittel.
 

5,3 Tonnen versus 0,0000033 Tonnen CO2

Laut Global 2000 beansprucht ein Fleischesser im Schnitt 3.324 Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche, ein Vegetarier nur 603 Quadratmeter (Quelle: Global 2000). In Summe verursacht ein 200-Gramm-Steak 5,3 Tonnen klimarelevante Emissionen. 200 Gramm Erdäpfel hingegen nur 0,0000033 Tonnen. Der Verzehr von pflanzlichen Produkten statt deren Verfütterung an Nutztiere spart also große Mengen an Anbaufläche und damit verbundene Ressourcen wie Wasser, sowie Treibhausgasemissionen. 

Ernst Gugler, Gründer und Geschäftsführer von gugler*: „Wir können den Fleischkonsum unter den gegebenen Umständen in der Mast- und Massentierhaltung nicht mehr verantworten. Eine Umstellung auf 100-prozentige vegetarisch-biologische Kost sind wir dem Klima und unseren Kindern schuldig.“

Allgemein Rückfragen an:

Doris Raßhofer, Mag.(FH)
Leitung Kommunikation, Botschafterin & Fee
gugler* GmbH
T: +43 2752 500 50 - 102
M: +43 676 614 10 54
doris.rasshofer(at)gugler.at
www.gugler.at

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