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Zukunft zwischen Ökoheiligen und Greenwashing

Behauptet ist schnell etwas. Doch Konsumenten schauen immer genauer hinter die Nachhaltigkeits-Kulissen – auf der Suche nach Durchgängigkeit, Stimmigkeit und Kongruenz in Haltung und Produktion. Mit seinem Cradle to Cradle-Druck schließt gugler* pure print diese letzte „grüne“ Meile.

Der Nachhaltigkeitsmarkt boomt. Unternehmen erkennen, dass auf Konsumentenseite zunehmend nachhaltig produzierte Produkte gefragt sind. Dabei wird vermehrt die Stringenz, also die Durchgängigkeit sowohl bei der Produktion der Produkte als auch bei der Haltung des Unternehmens hinterfragt: Wie ernst ist dem Unternehmen dieses Anliegen wirklich? Wie weit reicht der Nachhaltigkeitsgedanke? Wird die „grüne Welle“ nur von der Marketingabteilung geritten oder geht es hier wirklich um Kongruenz, um eine durchgängige Stimmigkeit? Denn: Oft fällt die Behauptung ökologischen Bewusstseins leichter als deren Beweis.


Kleine Öko-Gesten

Wer heuer auf der Frankfurter Buchmesse war, kann bestätigen: Bücher über die Rettung dieser Welt sprießen wie Schwammerl aus dem Boden. Gut so! Weil wichtig! Gleichzeitig beginnen Verlage darauf zu achten, diese Zukunftsinhalte auch entsprechend zukunftssichernd zu produzieren und zu versenden. So will zum Beispiel Bonnier Media in Zukunft auf Plastikfolien verzichten und als „Frischesiegel“ eine Papierklammer verwenden, die Vorder- und Rückseite zusammenhält. Die Vermutung liegt nahe, dass mit dem Folienverzicht eine Kosteneinsparung verbunden sein könnte. Doch Bonnier verneint: „Die Papierklammer ist teurer als die Schutzfolie – wir investieren somit erstmals in den Umweltschutz“, meinte der CEO der Gruppe, Christian Schumacher-Gebler, gegenüber dem Börsenblatt. Das ist eine neue Haltung! Der badische Tectum-Verlag verzichtet v.a. bei seinen zukunftsrelevanten Sachbüchern ebenfalls auf Folien, lässt aber auch gleich die Jahresvorschau in zukunftsrelevanter Cradle to Cradle-Ökoqualität drucken.

„Sowas macht einfach Sinn, wenn Inhalt und Produktionsweise in dieselbe Richtung zeigen: in die Zukunft“, so Ernst Gugler, Geschäftsführer des Kommunikationshauses gugler*. gugler* ist der erste und einzige Anbieter von Cradle to CradleTM-zertifizierten Druckprodukten in Deutschland und Österreich. Alle verwendeten Inhaltsstoffe sind schadstofffrei und umweltverträglich, denn sie sind für den biologischen Kreislauf optimiert und könnten – theoretisch – sogar kompostiert werden. „Unternehmen, die glaubhaft sein wollen in ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen, können auf diese Weise ‚die letzte grüne Meile‘ bis hin zu Verpackung und Druck kongruent schließen“, so der Ökopionier.
 

Strumpfhosen im Kreislauf

Diesen Schritt hat die Wolford AG in Bregenz, Premiumhersteller für Strumpfhosen und Wäsche, inzwischen gesetzt. Nach fünf Jahren Entwicklungszeit wurden Strümpfe und Pullover in Cradle to Cradle-Qualität auf den Markt gebracht. Das heißt: Jeder einzelne Faden ist entweder für den biologischen oder für den technischen Kreislauf optimiert, es werden weder Ressourcen verbraucht, noch Abfall produziert. Bis 2025 werden 50 Prozent aller Wolford-Produkte kreislauffähig sein, und zwar im GOLD-Standard. „Cradle to Cradle ist nicht nur eine Marketing-Story, sondern hat eine echte positive Auswirkung auf nachfolgende Generationen“, erklärt Andreas Röhrich, Direktor Produktentwicklung & Innovation der Wolford AG, „und weil wir eine komplette Wertschöpfungskette in unserer Region besitzen, lässt sich dieses Prinzip auch umsetzen.“ Dabei spielt die Verpackung eine große Rolle. Sie wird ebenfalls bereits in Cradle to Cradle-Qualität produziert. Das ist Kongruenz, „sie ist unabdingbar für die Glaubwürdigkeit nachhaltiger Produkte“, ist Röhrich überzeugt.
 

Kongruente Abfallvermeidung

Kreislaufwirtschaft ist auch für den Gemeindeverband für Umweltschutz (GVU) in St. Pölten ein Thema. Das Unternehmen entsorgt Abfälle von rund 100.000 Bürgern aus 37 Gemeinden, rund zwei Drittel aller Abfälle werden bereits recycelt. „Aufgrund der Rohstoffknappheit in Zukunft wird sie das DAS Thema werden“, weiß der stellvertretende Amtsleiter Markus Punz, deshalb ist es der GVU ein Anliegen, nicht „nur“ zu entsorgen, sondern den Bürgern auch Wege zu zeigen, wie Abfälle im Kreislauf geführt werden können. Was liegt näher, als auch den Abfuhrkalender (er geht an 40.000 Haushalte) in kreislauffähiger Cradle to Cradle-Qualität drucken zu lassen – als handfestes Beispiel für eine kongruente Haltung. „Ich halte nichts von leeren Versprechungen und Greenwashing. Nur mit Kongruenz können wir Lösungsansätze im Gleichschritt in eine ökologische Richtung machen“, so Punz.
 

Punktuelle Öko-Heilige

„Unsere Forderungen nach Nachhaltigkeit werden umso glaubwürdiger, je nachhaltiger unser eigener Lebensstil ist“, sagt Dan Jakubowicz, Vorstandsmitglied von SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil), „denn: Wer selbst Schnitzel isst, soll nicht über den Klimawandel reden!“ Im Alltag gilt es allerdings oft, Kompromisse zu schließen. „Nur wenige sind wirklich Öko-Heilige und leben als vegane, bio-fair gekleidete Radfahrer im Nullenergiehaus. Nicht alle wollen das und wer es will, kann es sich oft nicht leisten. Und dennoch ist es schön, wenn jemand die Vision des konsequenten, kongruenten Handelns zumindest punktuell verwirklichen kann, privat und beruflich – wenngleich punktuell und kongruent eigentlich ein Widerspruch ist“. (Natürlich wird auch das SOL-Magazin im höchsten ökologischen Standard gedruckt, passend zur Intention.)

Ernst Gugler dazu: „Immer mehr unserer Kunden machen sich auf den Weg, Nachhaltigkeit und Klimaschutz in möglichst vielen Bereichen aktiv zu leben. Jeder tut, was er tun kann. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, auch unseren Kindern noch eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Helfen Sie mit!“

 

 

Allgemein Rückfragen an:

Doris Raßhofer, Mag.(FH)
Leitung Kommunikation, Botschafterin & Fee
gugler* GmbH
T: +43 2752 500 50 - 102
M: +43 676 614 10 54
doris.rasshofer(at)gugler.at
www.gugler.at

 

Über gugler*: Das Familienunternehmen mit Ernst Gugler als Gründer und Geschäftsführer ist seit bald 30 Jahren Vorreiter in Sachen nachhaltiges und achtsames Wirtschaften – nicht zuletzt durch die weltweit erste Cradle to Cradle™-Zertifizierung für ökologische und gesunde Druckprodukte. Mit gugler* pure print in Melk und gugler* brand & digital in St. Pölten vereint das Unternehmen eine einzigartige Ökodruckerei und eine innovative Kommunikationsagentur unter einem Dach. Derzeit sind dort 100 Mitarbeiter beschäftigt. Am Standort in Melk wurde soeben Österreichs erstes Cradle to Cradle-inspiriertes Plusenergie-Betriebsgebäude errichtet und das Areal als „gugler*s Sinnreich“ eröffnet. Denn gugler* entwickelt Kommunikation, Werbung und Medien, die Sinn machen, um Lösungen für eine regenerative Zukunft erfolgreich in die Welt zu bringen – nicht zuletzt mithilfe der vielen gemeinwohlorientierten und sinnstiftenden Maßnahmen für eine l(i)ebenswerte Zukunft.

gugler* macht Sinn.

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